Die Kunst des Joan Miro

Eindeutig – ein Kunstwerk von Joan Miro

Es gibt Künstler, die ragen aus der Masse hervor und zeichnen sich durch einen hohen Wiedererkennungswert aus. Ein Blick genügt und schon zeigt sich die Charakteristik des Malers, die nur er so zum Ausdruck bringen kann. Zu diesen einmaligen Künstlern gehörte der spanische Maler Joan Miro, der im Jahre 1893 in Barcelona das Licht der Welt erblickte.

Die Handschrift des Spaniers

Schon im Alter von sieben Jahren bekam Joan Miro privaten Zeichenunterricht. Seine Eltern erkannten schon früh das Potential, das in ihrem Sprößling steckte. Allerdings waren sie auch für eine ordentliche Berufsausbildung und so landete Joan Miro zuerst als Buchhalter in einer Firma. Doch Kunst und trockene Zahlen ließen sich einfach nicht miteinander vereinen und Miro wählte schließlich den Weg, der ihn als einzigartigen Künstler unsterblich machte. Nach dem Ersten Weltkrieg im Jahre 1916 richtet er in Barcelona sein erstes Atelier ein und wandte sich den Stilen des Fauvismus und Kubismus zu. Damals konnte allerdings keiner so richtig Sympathie für die lebendigen und farbenfrohen Werke entwickeln. Sein Freund Josep Dalmau organisierte für Miro im Jahre 1921 eine Ausstellung in Paris, allerdings auch ohne Erfolg. In den folgenden Jahren waren seine Bilder auf Ausstellungen in New York, London und Paris zu sehen. Der spanische Künstler zeigte schon immer sehr viel Freude an seiner Arbeit, er sagte einmal – „denn je mehr ich arbeite, desto mehr Lust habe ich zu arbeiten“. Seine vielen Werke bezeugen diesen Arbeitseifer. In seinem Leben fertigte Joan Miro 2000 Ölgemälde, 5000 Collagen, 500 Skulpturen und 400 Keramiken an.

Ein kunstvoller Farbklecks an der Wand

Ein Bild von Joan Miro als Farbklecks zu bezeichnen, trifft es wohl nicht wirklich, obwohl die Darstellung seiner einfachen Motive und die kräftigen Farben zu diesem Gedanken verleiten. Der Kunstdruck Joan Miro – Affiche Litographie ist in jedem Fall der absolute Hingucker.

Unverkennbar ist seine unverwechselbare „Handschrift“. Für alle diejenigen,  die einen Miro nicht von einem Picasso unterscheiden können, hat der Künstler ganz groß seinen Namen auf das Bild gemalt.

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